„Wir suchen Liebesbriefe für Romeo und Julia“
„Wir suchen Liebesbriefe“, heißt es aus dem Linzer Landestheater. Ob kitschig, peinlich oder herzzerreißend – jeder kann Liebesbotschaften einschicken. Die besten, originellsten könnten plötzlich auf der Bühne landen und neben den Versen Shakespeares erklingen, versichert Schauspieldirektor David Bösch, der die größte Liebesgeschichte aller Zeiten inszeniert.
„Wir spielen Romeo und Julia und brauchen eure Hilfe“, sagt Gemma Vannuzzi in Richtung Linzerinnen und Linzer auf Facebook.
Ab 17. Oktober steht sie als Julia im Shakespeare-Klassiker „Romeo und Julia“ auf der Bühne des Schauspielhauses. An ihrer Seite stellt sich Lukas Spinka als Romeo erstmals dem Publikum vor. Schauspieldirektor David Bösch inszeniert die berühmteste Liebestragödie der Welt – bei der alle mitmachen können.
Botschaften der Liebe an Freunde, Omas, Katzen...
„Wir suchen Liebesbriefe“, lassen Vannuzzi und Spinka durchblicken. „Egal, ob echt oder erfunden, peinlich oder poetisch.“ Und egal an wen: „An den Liebsten, die Freundin, an die Katze, die Oma, an uns!“
Die Aufforderung ist ernst gemeint, wie Bösch bestätigt: „Liebesbriefe hat jeder in Linz und auf der Welt schon mal geschrieben – wenigstens im Kopf. Und wir glauben, Liebesbriefe der Linzerinnen und Linzer können es locker mit Shakespeare aufnehmen! Deswegen sammeln wir sie für Romeo und Julia – und für die Liebe – in Linz und anderswo.“
Wohin soll man die Briefe schicken?
Die Briefe können anonym oder mit Namen per Mail (liebesbriefe@landestheater-linz.at) oder per Post (an David Bösch, Promenade 39, 4020 Linz) eingereicht werden. Oder einfach beim Kartenservice abgeben.
Einsendeschluss ist der 15. September. Ausgewählte Briefe werden in die Inszenierung einfließen, außerdem werden Karten unter allen Einsendern verlost.