Politik

250. Geburtstag: Noch nie waren die USA so einsam

250. Geburtstag: Noch nie waren die USA so einsam

Der 4. Juli markiert ein historisches Abenteuer: Vom Aufstieg zur Weltmacht – und zurück. Der Heldenmythos verblasst, das Erbe wird veruntreut: Und US-Präsident Donald Trump zelebriert die Selbstlob-Orgie. Eine Einordnung vom Außenpolitk-Doyen der „Krone“, Kurt Seinitz: 

Die ehrwürdigen Gründungsväter der USA rotieren in ihren Gräbern: Der 46. Nachfolger George Washingtons setzt anlässlich des 250. Geburtstags der Nation sein eigenes Antlitz ganzseitig in US-Reisepässe. Wie ein König, nein, ärger als ein König. Die Gründungsväter hatten vor 250 Jahren gegen einen König revoltiert. Sie würden heute ihre politisches Vermächtnis nicht wiedererkennen. US-Präsident Trump verewigt sich pharaonengleich auf Gebäuden und Institutionen.

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