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Amok-Opfer: Ministerin verdoppelt Schmerzensgeld

Amok-Opfer: Ministerin verdoppelt Schmerzensgeld

Ein Jahr nach dem Amoklauf am Grazer BORG verkündet Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) neue Unterstützungsleistungen für die Opfer. Schmerzensgelder und Zuschüsse zu Bestattungskosten sollen verdoppelt werden.

Der Amoklauf am Grazer BORG Dreierschützengasse jährt sich am heutigen Mittwoch zum ersten Mal. Anlässlich dessen hat das Sozialministerium die geplante Weiterentwicklung des Verbrechensopfergesetzes (VOG) angekündigt. Ziel der Reform ist es, Opfer von Straftaten sowie deren Angehörige künftig noch umfassender zu unterstützen, berichtet die APA.

Das Verbrechensopfergesetz sieht bereits jetzt Leistungen wie Schmerzengeld, psychotherapeutische Unterstützung oder die Übernahme von Bestattungskosten vor. Mit der geplanten Novelle sollen diese Hilfsangebote erweitert und verbessert werden. „Das verursachte menschliche Leid kann der Staat nicht wiedergutmachen, es gilt aber umso mehr, Betroffene zu unterstützen und zu begleiten“, erklärt Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ).

Schmerzengeld wird verdoppelt
Zu den vorgesehenen Maßnahmen zählen die Verdoppelung des Schmerzensgelds sowie die Verdoppelung des Höchstbetrags für den Ersatz von Bestattungskosten. Aktuell erhalten Opfer zwischen 2000 und 12.000 Euro Schmerzensgeld. Darüber hinaus ist eine Ausweitung der Krisenintervention vorgesehen. Ebenfalls inkludiert ist die Übernahme von Kosten für die Reinigung von Tatorten nach Gewaltverbrechen.

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