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Beim Spazieren am Kopf verletzt: „War echt blöd“

· Sport

Die EM in Paris stand für Wasserspringer Anton Knoll unter keinem guten Stern. Im Vorfeld der Wettkämpfe plagte ihn eine entzündete Patellasehne im Knie. In Frankreichs Hauptstadt verletzte er sich vor dem ersten Wettkampf beim Spazieren am Kopf: „Das war echt blöd.“ Trotzdem gelangen ihm zwei starke Resultate!

Knoll war beim Spazieren kurz unkonzentiert, schaute auf den Boden und stieß sich dann den Kopf an einem Balken. Eine Beule in der Mitte des Kopfes war die Folge. Die dann aber beim Training beim Eintauchen in das Wasser aufplatzte und mit drei Stichen genäht werden musste. So musste er danach bei jedem Sprung eine schwarze Badekappe tragen: „Das hat echt etwas genervt, aber sonst wäre es wohl wieder aufgegangen.“

Viel stärker als bei Olympia 2024
Dazu kam die Entzündung der Patellasehne vor der EM. Das störte die Vorbereitung natürlich sehr. Trotzdem zeigte der Wiener eine starke Vorstellung. Oder wie es der Schwimmverband auf Instagram formulierte: „Wir finden, das war toll, Anton Knoll.“ Im Synchron-Bewerb vom 10-Meter-Turm holte er mit Dariush Lotfi Platz sieben, im Einzel vom 10-Meter-Turm Rang acht.

Sein Fazit: „Es war eine wirklich hochklassige EM, überall Top-Leute mit super Leistungen. Aber ich war viel stärker als vor zwei Jahren bei den Olympischen Spielen. Dennoch ist viel Luft nach oben. Das gibt mir Zuversicht für die Olympischen Spiele 2028.“ Los Angeles ist sein großes Ziel. 

Jetzt zum Wellenreiten in Marokko
Aber jetzt ist Anton mit seiner Freundin erst einmal in Marokko in Taghazout beim Wellenreiten: „Das macht mir viel Spaß, ist ein super Ausgleich.“ Und auch das Windsurfen liebt der Wassermensch sehr: „Da habe ich am Neusiedler See eine Ausrüstung. Ich komme nicht oft dazu. Aber wenn ich es schaffe, ist es immer ein großer Genuss.“