Real Madrid sucht einen neuen Präsidenten und einen neuen Trainer. Herausforderer Enrique Riquelme bringt nun Jürgen Klopp ins Spiel. Dessen Berater reagierte auf die Spekulationen allerdings umgehend und deutlich.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl bei Real Madrid am Sonntag werden die Versprechen der Kandidaten immer spektakulärer. Herausforderer Enrique Riquelme will die „Königlichen“ nach zwei Meisterschaften des FC Barcelona unter Hansi Flick wieder an die Spitze führen – und setzt dabei auf einen prominenten Namen.
Der 37-Jährige erklärte in einer Mitteilung, Real brauche einen Trainer, der „Leistung, Zusammenhalt und Wertschätzung für gute Arbeit“ zurückbringe. „Dieser Trainer ist Jürgen Klopp.“
Sollte Riquelme die Wahl gegen Amtsinhaber Florentino Pérez gewinnen, wolle er gemeinsam mit dem designierten Sportdirektor Raúl Gespräche mit dem Deutschen aufnehmen. Der frühere Schalke-Star soll dabei eine zentrale Rolle spielen.
In den vergangenen Wochen hatten beide Präsidentschaftskandidaten immer wieder mit großen Namen um Stimmen geworben. Pérez setzt laut Transfer-Insider Fabrizio Romano auf José Mourinho. Mit dem Portugiesen, der aktuell noch bei Benfica unter Vertrag steht, soll bereits eine mündliche Einigung erzielt worden sein.
Klopp hingegen hatte zuletzt mehrfach betont, dass er kurzfristig nicht auf die Trainerbank zurückkehren wolle. Seit Jänner 2025 ist der frühere Liverpool-Coach als Global Head of Soccer bei Red Bull tätig.
Klopp-Berater stellt klar: „Es nervt!
Während das Wahlkampfteam von Riquelme behauptet, bisherige Gespräche würden darauf hindeuten, dass Klopp möglicherweise für Verhandlungen offen sei, reagierte dessen Berater Marc Kosicke bei „Sky Sport“ deutlich. „Es nervt! Jürgen Klopp ist glücklich in seiner Rolle bei Red Bull und hat keine Ambitionen, als Trainer in einem Klub zu arbeiten.“
Damit dürfte der Traum von Klopp bei Real Madrid zumindest vorerst genau das bleiben – ein Traum.