Politik

FBI-Vizedirektor Andrew Bailey tritt zurück

FBI-Vizedirektor Andrew Bailey tritt zurück

Der stellvertretende Direktor der US-Bundespolizei FBI, Andrew Bailey, hat seinen Rücktritt erklärt. „Mit großem Stolz auf das, was wir erreicht haben, gebe ich bekannt, dass ich mein Amt niederlege, um zu meiner Familie nach Missouri zurückzukehren“, teilte er auf der Plattform X mit. 

Zuvor hatten mehrere US-Medien von einem äußerst angespannten Verhältnis zu FBI-Direktor Kash Patel berichtet, der die Führungsriege der Behörde seit seinem Amtsantritt umgepflügt hat. Der Sender CBS berichtete, dass Patel Bailey von Besprechungen ausgeschlossen hätte, an denen er eigentlich hätte teilnehmen sollen. Bailey hatte Vorgänge in der Behörde immer wieder als verfassungswidrig kritisiert.

Laut mehreren US-Medien war Bailey zudem als möglicher Nachfolger Patels ins Spiel gebracht worden. So war mehrfach darüber spekuliert worden, Patel könnte seinen Posten verlieren.

Hier sehen Sie das Posting von Bailey:

In einem Posting sprach Bailey von „historischen Ergebnissen in unserer Mission, Amerika wieder sicherer zu machen“. Er sei zuversichtlich, dass Patel die Reform fortsetzen und das öffentliche Vertrauen in diese Institution wiederherstellen werde.

Die Rolle des FBI-Vize war unter Präsident Donald Trump in einem ungewöhnlichen Schritt doppelt besetzt worden. Zunächst teilte sich Bailey die Funktion mit Dan Bongino, der bereits Ende vergangenen Jahres seinen Rücktritt ankündigte. Bongino galt ebenso wie FBI-Direktor Kash Patel als strammer Trump-Loyalist mit Hang zu Verschwörungstheorien. Kritikerinnen und Kritiker warfen ihm mangelnde Qualifikation für das Amt vor. Den freigewordenen Posten übernahm dann Christopher Raia.

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