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„Miserabel!“ ÖFB-Kicker nach 1:9 unter Beschuss

„Miserabel!“ ÖFB-Kicker nach 1:9 unter Beschuss

Nach der peinlichen Vorstellung beim 1:9-Heimdebakel in der Champions League gegen Como stehen die Spieler von Lens heftig unter Beschuss. Die französische Presse geht auch mit ÖFB-Kicker Samson Baidoo, der in der Innenverteidigung durchspielte, hart ins Gericht.

„Lächerlich“ – so titelt die französische Sportzeitung „L‘Equipe“ am Donnerstag in fetten Lettern. Am Mittwochabend war Lens heftig unter die Räder gekommen. Como überrannte Samson Baidoo und Co. regelrecht. Am Ende gewannen die Italiener mit 9:1 – unfassbar!

Es war der höchste Champions-League-Sieg der Geschichte. Bisher hatte es zwei 8:0-Erfolge gegeben. Neun Tore in der Königsklasse gelangen bisher nur den Bayern beim 9:2 gegen Dinamo Zagreb 2024.

Höchststrafe für Baidoo
Im komplett überforderten Lens-Team sah auch Baidoo gleich mehrere Male nicht gut aus. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Franjo Ivanovic, Matthieu Udol, Michael Cuisance und Kyllian Antonio erhielt der 22-Jährige von der „L‘Equipe“ nur die Note 1 (Anm. d. Red.: 10 ist die Bestnote) – die absolute Höchststrafe.

Es sei eine „historische Demütigung“ gewesen, schimpft das Blatt. „Eine Niederlage, die vielen der völlig unterlegenen Spieler zweifellos noch lange im Gedächtnis bleiben wird.“

Nun droht das Aus
Während Como nach der sensationellen Vorstellung auf Rang vier in der Champions Leaue liegt, droht Lens das Aus. Nach vier Runden hat die Truppe Yannick Cahuzac, der ebenfalls heftig kritisiert wird, nur drei Zähler auf dem Konto. Und seit Mittwochabend steht fest, dass man sich in der Endabrechnung auch nicht mehr auf das Torverhältnis (aktuell 4:16) verlassen kann.  

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