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Schock im Spitzenspiel! Notarzteinsatz bei Bullen

Schock im Spitzenspiel! Notarzteinsatz bei Bullen

Das Frauen-Bundesliga-Spiel zwischen Red Bull Salzburg und Sturm Graz dauerte nur eine Minute, dann lagen plötzlich zwei Spielerinnen des Gastgebers blutüberströmt am Boden. Grund dafür war ein heftiger Zusammenprall. Notarzt und Rettung kamen.

Gerade einmal 52 Sekunden waren im Frauen-Bundesliga-Spiel zwischen Red Bull Salzburg und Sturm Graz gespielt, da musste die Partie schon wegen schwerer Verletzungen unterbrochen werden. Die Salzburg-Spielerinnen Valentina Akrap und Christina Gierzinger hatten beide nur den Ball im Blick und sprangen gegenseitig in sich hinein. Folglich blieben beide am Boden liegen, krümmten sich vor Schmerzen und bluteten im Gesicht bzw. am Kopf. Die Schmerzensschreie waren nicht zu überhören. Beide dürften sich dabei Platzwunden zugezogen haben.

Notarzt behandelte Salzburgs Akrap und Gierzinger
Sofort eilten auch die medizinischen Betreuer beider Teams aufs Feld, um die Erstversorgung durchzuführen. „Rettung“, riefen die Mitspielerinnen sofort Richtung Betreuerbank. Rund zehn Minuten nach dem Vorfall war der Notarzt bereits in der Akademie in Liefering. Bis zum Abtransport der Verletzten dauerte es jedoch weitere rund zehn Minuten.

Mit Sturm Graz gastiert der Tabellenführer in Salzburg, das auf Rang vier liegt. Es sollte also ein Spitzenspiel werden, das jedoch früh durch einen Notarzteinsatz unterbrochen werden musste. Auch eine kleine Abordnung des Herren-Teams der Bullen um Torwart Christian Zawieschitzky und Innenverteidiger Valentin Zabransky ließ sich die Partie nicht entgehen.

Nach dem Abtransport mussten die Spielerinnen beider Teams den Schock erst verdauen und sich auch wieder aufwärmen. Akrap und Gierzinger wurden von Laura Talwieser und Magdalena Schwarz ersetzt. Die Bayerin hatte in Minute 23 auch einen gefährlichen Abschluss, der von der Sturm-Torfrau entschärft werden konnte. Bis auf diesen Schuss waren es jedoch zumeist die Steierinnen, die das Spiel dominierten und Richtung gegnerisches Gehäuse liefen. Doch mit Fortdauer des Spiels wurde auch das Heimteam stärker. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Die Zeit nutzte die Stadionsprecherin, um ein Gesundheitsupdate zu Akrap und Gierzinger zu geben: Es gehe den beiden den Umständen entsprechend gut und „es ist nichts Schlimmeres passiert.“ Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur 32 Sekunden, bis Sturm durch Brigitta Pullins in Führung ging.

ADMIRAL Frauen-Bundesliga: Red Bull Salzburg – Sturm Graz. – Tore: Pullins (46.). – FC Red Bull Salzburg (4-2-3-1): Guha; L. Spinn, Hamzic, Schirmbrand, Illinger; Akrap (2. Talwieser), Grünwald; Gierzinger (2. Schwarz), Pamminger, Triendl; Wienerroither. – Akademie Liefering, Platzer.

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