Politik

Spott über Klos: Peking lädt Trump-Sprecherin ein

Spott über Klos: Peking lädt Trump-Sprecherin ein

Die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, sorgt seit Amtsantritt für Wirbel. Jetzt hat sie mit einem spöttischen Kommentar über die angeblichen sanitären Zustände in China Porzellan zerschlagen. Die Antwort aus Peking folgte prompt.

Zacharia hatte im rechtskonservativen Sender Real America‘s Voice über die US-Wahl 2016 gesprochen, die der amtierende US-Präsident Donald Trump gewonnen hatte. Damals sei allen gesagt worden, Trumps Herausforderin Hillary Clinton von den Demokraten würde gewinnen, die ruhmreichen Tage Amerikas seien vorbei und China ziehe als aufstrebende Macht am Horizont auf, sagte sie.

„Nicht einmal ordentliche Toiletten“
„Ich erinnere mich noch sehr genau daran; ich war gerade aus China zurückgekommen und dachte mir: Wie kann China schon das nächste Land am Horizont sein? Die haben doch nicht einmal ordentliche Toiletten“, fuhr sie fort. Zacharia war 2011 nach ihrem Jus-Studium in Kalifornien mit ihrem Ehemann nach China umgezogen und hatte dort bei einer renommierten Kanzlei gearbeitet.

Einladung, aufs Klo zu gehen
Postwendend zu diesem Kommentar sprach die Regierung in Peking nun eine Einladung an die Trump-Sprecherin aus. Sie sei willkommen, bei Gelegenheit öfter nach China zu kommen und sich das anzusehen, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking mit einem Grinsen auf eine Reporterfrage.

Trump hatte die frühere Fernsehkommentatorin vor einer Woche als neue Sprecherin des Weißen Hauses vorgestellt. Seitdem sorgte sich schon mehrfach für Schlagzeilen. Einem holprigen Auftritt bei ihrer ersten Pressekonferenz folgten Zweifel über ihre berufliche Qualifikation als Anwältin. Mittlerweile hat sie zugegeben, bei der Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein.

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