Politik

Tote bei ukrainischem Angriff auf Krasnodar

Tote bei ukrainischem Angriff auf Krasnodar

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Region Krasnodar sind laut örtlichen Behörden am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen und zwei Personen verletzt worden.

Trümmer einer Drohne haben laut dem Gouverneur Wenjamin Kondratjew ein Wohngebäude beschädigt. Außerdem seien Brände auf dem Gelände von zwei Betrieben in der Gegend gemeldet worden.

Die örtliche Einsatzgruppe erklärte, dass die durch den Angriff ausgelösten Brände auf Industriegeländen gelöscht worden seien. Die ukrainischen Streitkräfte bestätigten den Angriff.

Putin zweifelt an Wiederaufnahme von Verhandlungen
Indes sieht der Kremlchef Wladimir Putin einer Wiederaufnahme von Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs düster entgegen. Ansätze, die auf eine „sogenannte Befriedung“ und einen Vorschlag zur Wiederaufnahme von Verhandlungen zielen, lägen bereit, das sei alles möglich, sagte er bei einem Kulturforum in St. Petersburg. „Aber nach allem, was sie getan haben, werden wir noch gründlich nachdenken, was wir als Reaktion unternehmen müssen“, meinte er mit Blick auf ukrainische Gegenangriffe.

Die Ukraine kritisierte er insbesondere wegen ihrer Angriffe auf Russland während der Parlamentswahl am vergangenen Wochenende. Russland sei gezwungen, darauf zu reagieren. Putin selbst hatte im Ende Februar 2022 die großangelegte Invasion in die Ukraine befohlen.

Washington bemüht sich seit längerem um ein Ende des russischen Angriffskriegs. Nachdem die Verhandlungen mehrere Monate ins Stocken geraten waren, nahmen die USA kürzlich einen neuen Anlauf, bisher ohne greifbare Fortschritte. Die Ukraine betonte mehrfach, dass sie zu einer begrenzten Waffenruhe bereit sei, was Russland wiederholt ablehnte. Putin wertete die ukrainische Bereitschaft dazu nun als Reaktion auf russische Angriffe.

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