Politik

Weniger Bevormundung, mehr Freiheit in Wien

Weniger Bevormundung, mehr Freiheit in Wien

Am Zukunftskongress präsentierte die ÖVP ihre Ideen für Wien: eine schlankere Stadt – mit weniger Vorschriften, Verwaltung und Belastungen.

Der Zukunftskongress der Wiener ÖVP, der am Samstag im Uniqua Tower in der Leopoldstadt über die Bühne ging, soll der Auftakt für einen umfassenden Gestaltungsprozess sein. Dafür richtete man vor einiger Zeit eine Zukunftswerkstatt ein, bei der alle Bürger ihre Ideen für eine bessere Stadt einbringen konnten.

Mehr Freiheit für Wiener
Obmann Markus Figl präsentierte in seiner Rede die ersten Ergebnisse. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Stadt aussehen muss, die den Wienern mehr Freiheit gibt, statt immer neue Regeln, Kosten und bürokratische Hürden zu schaffen. Figl: „Unser Ziel ist klar: eine schlanke Stadt Wien – und damit mehr Freiheit für die Wienerinnen und Wiener.“

Konkret forderte er eine Liberalisierung der Öffnungszeiten, nicht nur am Sonntag in Tourismuszonen, sondern auch am Samstag. Fehlanreize für die Mindestsicherung sollen beendet werden und ein Großteil der Auszahlung durch eine Sachleistungskarte erfolgen.

Bürger fühlen sich nicht ernst genommen
„Weniger Bürokratie, weniger Belastungen und weniger Bevormundung – dafür mehr Freiheit und Leistung fördern, um die Zukunft Wiens zu gestalten. Die Stadt soll sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und den Wienern wieder mehr Luft zum Atmen geben“, so Figl, der zudem sagte, dass ein wesentliches Ergebnis der Zukunftswerkstatt sei, dass sich die Wiener bei den Bürgerbeteiligungsformaten der Stadt nicht ernst genommen fühlen würden.

Außerdem will Figl die Politik wieder näher zu den Wienern bringen.

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