Kultur

Wenn die Rosenburg plötzlich in Hollywood liegt

Wenn die Rosenburg plötzlich in Hollywood liegt

Die Sommernachtskomödie bringt heuer mit „Sugar – Manche mögen's heiß“ einen Filmklassiker von Billy Wilder auf die Bühne der Rosenburg. Kraftvoll, witzig und nah am Original. Zu sehen bis 9. August. 

Der Name ist Programm – im wahrsten Sinne des Wortes. Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke geht es bei der Sommernachtskomödie auf der Rosenburg auch auf der Bühne hitzig zu: Mit der Premiere von „Sugar – Manche mögen’s heiß“ geht es in der Theater/Musicaladaption des Komödienklassikers von Billy Wilder ganz nah an die Filmvorlage heran, ohne ein fauler Abklatsch zu sein.

Komödienhit mit Top-Besetzung
Während im Kultstreifen von 1959 Marilyn Monroe in unverwechselbarer Manier „I Wanna Be Loved By You“ Tony Curtis in Ohr haucht, sind auf der Rosenburg in der schwungvollen Inszenierung von Marcus Ganser (Bühne) Lola Witzmann, Okan Cömert (als Joe/Josephine verschmitzt und zugleich galant) und ein brillanter, sehr spaßiger Daniel Keberle (Jerry/Daphne) als kongeniales Trio zu sehen. Die gebürtige Berlinerin zeigt eine starke, stimmlich überzeugende Sugar – den nötigen Jazz bringt die Live-Band. Ein starkes Ensemble punktet mit Johannes Terne als Millionär Osgood, Adriana Zartl oder Raphael Nikolas als Bienstock. Wirklich sehr unterhaltsam!

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