Rund zehn Jahre nach Beginn der größten Flüchtlingswelle bleibt das Thema Integration weiterhin ein heißes Eisen. Negativschlagzeilen zeigen regelmäßig ein relativ eindeutiges Bild darüber, wo Integration in Österreich nicht funktioniert. Wir wollen das Scheinwerferlicht auf die andere Seite werfen: Wo funktioniert die Integration? Welche Positivbeispiele gibt es in Ihrem Umfeld?
Gelungene Integration und Assimilation ist oft schwer zu erkennen. Wer sich in die Gesellschaft integriert, die Sprache lernt, ein normales Leben lebt, wird schnell kaum mehr als Migrant erkannt. Das genau ist schlussendlich auch das Ziel: Ein unverkennbarer Teil der Gesellschaft werden, unabhängig der Herkunft.
Die Negativbeispiele sind hingegen deutlich sichtbar. All jene Mädchen, die das Kopftuch in der Schule abgelegt haben, werden kaum wahrgenommen. Nur der kleine Teil, der sich gegen das Verbot wehrt, macht Schlagzeilen und schädigt das Ansehen aller integrationswilligen Migranten.
Positivbeispiele ins Rampenlicht
Deshalb möchten wir Sie direkt fragen: Vom freundlichen Nachbarn, über den fleißigen Mitarbeiter im Schnellimbiss bis zum verlässlichen Partner in der Anwaltskanzlei, welche Positivbeispiele von gelungener Integration gibt es in Ihrem Umfeld?
Welche Beispiele von gelungener Integration kennen Sie? Wo sehen Sie die größten Hürden für Migranten in Österreich? Wie kann die Differenzierung zwischen gelebter Integration und indiskutablen Negativbeispielen besser gelingen? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und Kommentare!